Freitag, 29. September 2017

Einmal ist Schluss mit lustig Frau Angela, neue Kräfte braucht das Land ...

... das wäre aktuell mein Tip, als vor Jahren noch bekennender Fan   Angelas.  Vom Rote Schild Macron halte ich nichts. 

  • Ich bin vom Herzen gerne Österreicher ...   was soll mich das  ...? 
  • Wir haben eine verlogene, veralterte EU ..  was soll mich das  ...?
  • Wenn der Dollar fällt, so fällt der EURO ...was soll mich das  ...?
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http://www.neopresse.com/medien/warum-schont-ihr-merkel/?utm_source=Beitr%C3%A4ge+des+Tages&utm_campaign=81d69e8e1e-Daily_Latest&utm_medium=email&utm_term=0_232775fc30-81d69e8e1e-120279501

 

Am Tag zwei nach der Bundestagswahl schießen sich die Medien ein – auf Seehofer und Schulz. Doch die Frau, die die größte Klatsche von den Wählern bekommen hat, wird geschont: Kanzlerin Merkel.


Warum?


Wieso finden SPON, ZEIT & Co. kein Wort der Kritik an einer Politikerin, die am Tag nach ihrer größten Wahlniederlage sagt, sie habe alles richtig gemacht und würde auch niemals nichts ändern?



Wieso sezieren unsere Medien jedes Zitat eines AfD-Provokateurs, aber nicht ein einziges der Kanzlerin? Wieso verfolgen sie jede Regung ihrer neuen Buddies aus Jamaika, und nicht die Manöver im Kanzleramt, wo die Strippen zusammen laufen?
Dem geneigten Leser muss es angesichts dieser merkwürdigen Perspektive scheinen, als liefe es fraglos auf Merkel zu, und als könne sie in aller Ruhe alle kommen lassen. Dabei ist SIE es doch, die eine Mehrheit braucht, nicht Seehofer oder Schulz.


Hinter dieser Berichterstattung steckt System.


Denn Merkel & ihre Medien versuchen genau diesen Eindruck zu erwecken: Sollen die anderen zappeln, sie ist und bleibt der ruhende Pol. Sollen die anderen Vorschläge machen, sie sucht sich die besten aus.



Für unsere Hauptstadt-Presse scheint dies das Normalste der Welt, sie hält Merkels Politik-Verweigerung für die höchste Form der Politik. Dass man das auch ganz anders sehen kann, beweist ein Beitrag meines Kollegen J. Quatremer in Libération.


Unter der Überschrift “Die faule Königin” seziert er die Europapolitik der angeblich mächtigsten Frau der Welt.

Fazit:


Nur im Nein-Sagen war sie groß, nie hat sie eigene Vorschläge für die Weiterentwicklung der EU gemacht.


Der Begriff “fainéant” ist übrigens eine Anspielung auf den in den deutschen Medien so beliebten Präsidenten Macron, der die Gegner der umstrittenen, deutsch inspirierten Arbeitsmarktreform als “fainéants” beschimpft hat.