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Dienstag, 26. Oktober 2021

Europol / Darknet-Kriminelle + `Ruacheln´ wie Trotteln + Bayern wird vom Allianz Militär regiert? Brand im Wasserschutzgebiet Rax NÖ.

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47 Festnahmen in DeutschlandEuropol fasst 150 Darknet-Kriminelle

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Die Ermittler beschlagnahmten in neun Ländern insgesamt 26 Millionen Euro.

(Foto: picture alliance / Silas Stein/dpa)

Anfang des Jahres erwischen Ermittler die Betreiber des bisher größten illegalen Marktes im Darknet. Dabei stoßen sie auf zahlreiche weitere dunkle Machenschaften. Nun gelingt Europol der nächste Schlag gegen Anbieter und Käufer. Weltweit werden 150 Menschen festgenommen, ein Drittel hierzulande.

Internationale Ermittler haben nach Angaben von Europol bei einer Aktion gegen Kriminalität im Darknet 150 Menschen festgenommen, davon allein 47 in Deutschland. Mehr als 26 Millionen Euro seien beschlagnahmt worden, teilte die europäische Polizeibehörde in Den Haag mit. Insgesamt seien außerdem 234 Kilogramm Drogen und 45 Schusswaffen sichergestellt worden.

Einige der Verdächtigen werden von Europol als "hochrangige Ziele" eingestuft. Die von Europol koordinierte Aktion "Dark HunTOR" fand in neun Ländern statt - in Europa und den USA. Sie richtete sich gezielt gegen Anbieter und Käufer auf Darknet-Plattformen, also Online-Marktplätzen für illegale Waren. Die meisten Personen (65) wurden in den USA festgenommen, gefolgt von Deutschland (47) und Großbritannien (24).

Zu den beschlagnahmten Drogen gehörten 152 Kilogramm Amphetamine, 27 Kilogramm Opiate und mehr als 25.000 Ecstasy-Pillen. Im Zuge der Aktion hatte Italien zwei illegale Online-Marktplätze mit insgesamt mehr als 100.000 Angebote für illegale Waren geschlossen.

"Dark HunTOR" folgte nach Angaben von Europol auf die Schließung des bisher größten illegalen Marktes - "DarkMarket" - Anfang des Jahres in Deutschland. Deutsche Ermittler hatten damals die Betreiber festgenommen und die illegale Infrastruktur ausgehoben. Dadurch war nach Angaben von Europol eine Fülle an Beweisen gesammelt und weltweit Ermittlern zur Verfügung gestellt worden. In mehreren Ländern dauerten die Ermittlungen noch an, teilte Europol mit.

Quelle: ntv.de, chl/dpa

 

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